Deut­sche Umwelt­hil­fe kün­digt Kla­ge gegen LNG-Ter­mi­nal in Lub­min an

Ber­lin (dts Nach­rich­ten­agen­tur) – Die Deut­sche Umwelt­hil­fe (DUH) hat eine Kla­ge gegen das LNG-Ter­mi­nal in Lub­min ange­kün­digt. „Wir haben ja zur­zeit über­haupt kei­ne Gas­man­gel­la­ge und da soll­te man viel­leicht mal eine klei­ne Pau­se machen”, sag­te DUH-Bun­des­ge­schäfts­füh­rer Sascha Mül­ler-Kra­en­ner den Sen­dern RTL und ntv. Man sol­le nicht LNG-Ter­mi­nals wie aus dem Boden schie­ßen­de Pil­ze bauen. 

Ins­ge­samt sei­en zwölf Pro­jek­te geplant. „Das sind abso­lu­te Über­ka­pa­zi­tä­ten, das zer­schießt uns letzt­end­lich durch das fos­si­le Gas, teil­wei­se Fracking­gas aus den USA, die Kli­ma­zie­le”, so Mül­ler-Kra­en­ner. Ange­sichts der Not­la­ge des ver­gan­ge­nen Jah­res habe auch die DUH Ver­ständ­nis für Koh­le­ver­stro­mung und den Bau von Flüs­sig­gas­ter­mi­nals geäu­ßert, „aber eine Not­maß­nah­me muss eine Not­maß­nah­me blei­ben.” Mül­ler-Kra­en­ner wei­ter: „Was nicht sein kann, ist, dass man jetzt neue Import­in­fra­struk­tur für Erd­gas in die Land­schaft stellt, die jetzt für 20 Jah­re Treib­haus­ga­se pro­du­ziert und dadurch die Kli­ma­zie­le ruiniert.”

Foto: Deut­sche Umwelt­hil­fe, über dts Nachrichtenagentur

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