Deutsch­land lie­fert Leo­pard-Kampf­pan­zer an Ukraine

Ber­lin (dts Nach­rich­ten­agen­tur) – Deutsch­land will sich nun doch bereit erklä­ren, Leo­pard-Kampf­pan­zer an die Ukrai­ne zu lie­fern. Das berich­te­te am Diens­tag­abend der „Spie­gel”. Zuvor hat­ten diver­se US-Medi­en und aus Groß­bri­tan­ni­en der Sen­der „Sky News” berich­tet, auch eine deut­sche Geneh­mi­gung an Polen, deut­sche Leo­pard-Pan­zer aus eige­nen Bestän­den an die Ukrai­ne wei­ter­ge­ben zu dür­fen, ste­he unmit­tel­bar bevor. 

Erst am Diens­tag hat­te die pol­ni­sche Regie­rung in Ber­lin offi­zi­ell Antrag auf Erlaub­nis zur Wei­ter­ga­be gestellt, nor­ma­ler­wei­se wür­de ein sol­ches Geneh­mi­gungs­ver­fah­ren meh­re­re Wochen dau­ern. Auch die Ver­bün­de­ten wol­len laut des Spie­gel-Berichts mit­zie­hen, aus den USA könn­ten Abrams-Pan­zer kom­men. Und der nie­der­län­di­sche Minis­ter­prä­si­dent Mark Rut­te sag­te am Diens­tag der „Frank­fur­ter All­ge­mei­nen Zei­tung” (Mitt­wochs­aus­ga­be) und eini­gen wei­te­ren inter­na­tio­na­len Medi­en in Brüs­sel, sein Land erwä­ge, 18 Leo­pard-2-Pan­zer, die sie von Deutsch­land geleast haben, der Ukrai­ne zur Ver­fü­gung zu stel­len. „Wir haben sie geleast, das heißt, dass wir sie kau­fen kön­nen, das heißt, dass wir sie spen­den kön­nen”, sag­te er. Wenn dies in einem grö­ße­ren Paket mit ande­ren Staa­ten wie Finn­land und Por­tu­gal sinn­voll sei, „sind wir wil­lens, das zu erwä­gen”, so Rut­te. Es gebe aber noch kei­ne Entscheidung.

Foto: Bun­des­wehr-Pan­zer ´Leo­pard 2´, über dts Nachrichtenagentur

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