Fae­ser bie­tet Kiew nach Hub­schrau­ber­ab­sturz Hil­fe bei Auf­klä­rung an

Berlin/Kiew (dts Nach­rich­ten­agen­tur) – Nach dem Hub­schrau­ber­ab­sturz in der Nähe von Kiew, bei dem am Mitt­woch unter ande­rem der ukrai­ni­sche Innen­mi­nis­ter Denys Monas­tyrs­kyj ums Leben kam, hat die Bun­des­re­gie­rung Hil­fe bei der Auf­klä­rung ange­bo­ten. Ein ent­spre­chen­des Ange­bot habe sie dem ukrai­ni­schen Bot­schaf­ter Olek­sij Make­jew unter­brei­tet, sag­te Bun­des­in­nen­mi­nis­te­rin Nan­cy Fae­ser (SPD). Der Bot­schaf­ter habe ihr gesagt, dass die Ursa­chen noch unklar sei­en und jetzt unter­sucht würden. 

Mit ihrem Amts­kol­le­gen Monas­tyrs­kyj habe sie einen „engen Part­ner” ver­lo­ren. „Wir waren seit Kriegs­be­ginn in gutem, engem Kon­takt”, so Fae­ser. „Ich habe Denys Monas­tyrs­kyj als tat­kräf­ti­gen, muti­gen, star­ken, noch jun­gen Innen­mi­nis­ter erlebt, der für all den Mut stand, mit dem die Ukrai­ne sich gegen den bar­ba­ri­schen rus­si­schen Krieg wehrt.” Bei dem Hub­schrau­ber­ab­sturz kamen aktu­el­len Anga­ben zufol­ge min­des­tens 18 Men­schen ums Leben, dar­un­ter Monas­tyrs­kyj, Vize-Innen­mi­nis­ter Jeh­whe­nij Jenin, ein Staats­se­kre­tär sowie drei Kin­der. Der Heli­ko­pter war in einem Wohn­ge­biet bei einem Kin­der­gar­ten abge­stürzt. Min­des­tens 29 Men­schen wur­den ver­letzt, dar­un­ter 15 Kinder.

Foto: Nan­cy Fae­ser, über dts Nachrichtenagentur

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