Fahn­der ent­de­cken bei „Reichs­bür­gern” 50 Kilo Gold

Ber­lin (dts Nach­rich­ten­agen­tur) – Bei den Ermitt­lun­gen gegen die „Reichsbürger”-Gruppe, die einen Umsturz geplant haben soll, hat die Bun­des­an­walt­schaft Bar­geld in Höhe von mehr als 420.000 Euro sowie gut 50 Kilo­gramm Gold und Edel­me­tal­le gefun­den. Das berich­tet der „Spie­gel” in sei­ner neu­en Aus­ga­be. Unter­des­sen hat sich die Zahl der Beschul­dig­ten in dem Ver­fah­ren laut Bun­des­an­walt­schaft auf 55 Män­ner und Frau­en erhöht. 

24 von ihnen befin­den sich der­zeit in Deutsch­land in Unter­su­chungs­haft. Ein frü­he­rer Bun­des­wehr­oberst wur­de in Ita­li­en fest­ge­nom­men und soll aus­ge­lie­fert wer­den. Bei meh­re­ren der Beschul­dig­ten han­delt es sich um ehe­ma­li­ge Poli­zis­ten oder Sol­da­ten, ein­zel­ne waren noch aktiv im Dienst. Die Zahl der Ver­däch­ti­gen könn­te sich wei­ter erhö­hen. Die Fahn­der haben mehr als 120 schrift­li­che Erklä­run­gen ent­deckt, in denen sich poten­zi­el­le Mit­strei­ter zur Ver­schwie­gen­heit ver­pflich­te­ten. In man­chen der Doku­men­te wur­de im Fall eines Ver­sto­ßes die Todes­stra­fe angedroht.

Foto: Gold­bar­ren, über dts Nachrichtenagentur

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