Grü­ne ent­täuscht über ver­fehl­te Geschlech­ter­quo­te im Kabinett

Ber­lin (dts Nach­rich­ten­agen­tur) – Die Grü­nen-Frau­en­po­li­ti­ke­rin Ulle Schauws hat die Ent­schei­dung von Kanz­ler Olaf Scholz (SPD) für einen Mann als Ver­tei­di­gungs­mi­nis­ter und damit gegen die ver­spro­che­ne Geschlech­ter­pa­ri­tät im Bun­des­ka­bi­nett kri­ti­siert. „Das kla­re Ver­spre­chen von Olaf Scholz, beim Start der Regie­rung ein pari­tä­tisch besetz­tes Kabi­nett zu bil­den, war wich­tig und im Sin­ne der Gleich­be­rech­ti­gung ein zeit­ge­mä­ßes, rich­ti­ges Signal”, sag­te die frau­en­po­li­ti­sche Spre­che­rin der Grü­nen-Bun­des­tags­frak­ti­on der „Welt” (Mitt­wochs­aus­ga­be). „Wir Grü­ne ste­hen klar zum Grund­satz der Parität.” 

Dar­um sei es „mehr als ent­täu­schend, wenn der Kanz­ler bei der ers­ten Hür­de die­ses Ziel über Bord wirft”, so Schauws. „Er muss sich an dem pro­gres­si­ven Kurs mes­sen las­sen, den er gesetzt hat.”

Foto: Tei­le des Bun­des­ka­bi­netts, über dts Nachrichtenagentur

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