Haus­halts­aus­schuss gibt grü­nes Licht für Bundeswehr-Ausstattung

Ber­lin (dts Nach­rich­ten­agen­tur) – Der Haus­halts­aus­schuss des Bun­des­ta­ges hat die Beschaf­fung von Bun­des­wehr-Aus­stat­tung in Höhe von 13 Mil­li­ar­den Euro auf den Weg gebracht. Das teil­te Ver­tei­di­gungs­mi­nis­te­rin Chris­ti­ne Lam­brecht (SPD) am heu­ti­gen Mitt­woch mit. Die Beschaf­fun­gen sol­len die gesam­te Band­brei­te der Bun­des­wehr betref­fen, so Lambrecht. 

Beschafft wer­den sol­len unter ande­rem Funk­ge­rä­te, Schnee­fahr­zeu­ge und Sturm­ge­weh­re sowie die Tor­na­do-Nach­fol­ge „F35”, für das auch Ersatz­tei­le und Muni­ti­on mit­ge­kauft wer­den sol­len. „Es geht dar­um, die Bun­des­wehr deut­lich vor­an­zu­brin­gen, Lücken zu schlie­ßen, die ent­stan­den sind, weil in den letz­ten Jah­ren so viel lie­gen­ge­blie­ben ist”, sag­te sie. Im Aus­schuss hät­ten die Beschaf­fun­gen eine brei­te Mehr­heit bekom­men, die über die Ampel­frak­tio­nen hin­aus gegan­gen sei. Gene­ral­inspek­teur Eber­hard Zorn kün­dig­te an, in den kom­men­den Jah­ren eine Viel­zahl an soge­nann­ten 25-Mil­lio­nen-Vor­la­gen dem Par­la­ment vor­le­gen zu wol­len, um künf­tig NATO-Vor­ga­ben nach­kom­men zu können.

Foto: Bun­des­wehr-Sol­dat mit G36, über dts Nachrichtenagentur

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