Heil will Fach­kräf­te-Ein­wan­de­rungs­ge­setz Anfang März beschließen

Ber­lin (dts Nach­rich­ten­agen­tur) – Bun­des­ar­beits­mi­nis­ter Huber­tus Heil (SPD) hat einen Kabi­netts­be­schluss über das neue Fach­kräf­te­ein­wan­de­rungs­ge­setz für Anfang März ange­kün­digt. „Es ist klar, dass Deutsch­land zusätz­lich qua­li­fi­zier­te Zuwan­de­rung braucht. Ich rech­ne damit, dass wir Anfang März im Bun­des­ka­bi­nett einen Gesetz­ent­wurf für ein moder­nes Ein­wan­de­rungs­ge­setz beschlie­ßen wer­den”, sag­te Heil der „Rhei­ni­schen Post” (Frei­tags­aus­ga­be).

„Fach­kräf­te­si­che­rung ist Wohl­stands­si­che­rung. Wir brau­chen jeden klu­gen Kopf und jede hel­fen­de Hand”, so der Minis­ter. „Des­halb müs­sen wir noch mehr Men­schen auch im Inland in Arbeit brin­gen. Noch immer ste­cken zu vie­le Frau­en in der soge­nann­ten ‘Teil­zeit­fal­le‘ und arbei­ten weni­ger, als sie ger­ne wür­den. Hier müs­sen wir bes­ser wer­den bei der Ver­ein­bar­keit von Beruf und Fami­lie”, sag­te Heil. „Dane­ben ist die Erfah­rung älte­rer Beschäf­tig­ter enorm wert­voll – des­we­gen müs­sen wir es schaf­fen, dass sie den Unter­neh­men und Betrie­ben mög­lichst lan­ge erhal­ten blei­ben. Und auch Men­schen mit Behin­de­run­gen haben ein Recht auf mehr Chan­cen auf dem Arbeits­markt”, so der SPD-Poli­ti­ker. „Mit einem neu­en Wei­ter­bil­dungs­ge­setz schaf­fen wir zusätz­li­che Chan­cen und wol­len mit der dar­in ent­hal­te­nen Aus­bil­dungs­ga­ran­tie jedem jun­gen Men­schen die Chan­ce auf eine Aus­bil­dung geben. Auch das neue Bür­ger­geld hilft gegen den Fach­kräf­te­man­gel, denn jetzt gilt Aus­bil­dung vor Aus­hilfs­job”, sag­te Heil. An die­sem Frei­tag debat­tiert der Bun­des­tag erst­mals über die Fach­kräf­testra­te­gie der Bundesregierung.

Foto: Red­ner­pult im Bun­des­mi­nis­te­ri­um für Arbeit und Sozia­les, über dts Nachrichtenagentur

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