Hof­rei­ter will „Leopard”-Panzer aus Bun­des­wehr-Bestän­den liefern

Ber­lin (dts Nach­rich­ten­agen­tur) – Der Grü­nen-Poli­ti­ker Anton Hof­rei­ter hat gefor­dert, der Ukrai­ne Kampf­pan­zer aus den Bestän­den der Bun­des­wehr zu geben. „Die Bun­des­wehr braucht prin­zi­pi­ell die eige­nen Pan­zer”, sag­te Hof­rei­ter dem Online-Por­tal von ntv. „Aber in der Ukrai­ne wer­den sie deut­lich drin­gen­der gebraucht. Des­we­gen soll­ten wir jetzt eini­ge aus dem Bestand der Bun­des­wehr her­aus­neh­men und umge­hend in die Beschaf­fung gehen.” 

Ein Jahr nach dem 27. Febru­ar sei es „höchs­te Zeit”, die Zei­ten­wen­de auch umzu­set­zen. Für das Tref­fen der Ukrai­ne-Kon­takt­grup­pe in Ram­stein for­dert Hof­rei­ter, dass die Ukrai­ne wei­te­re Unter­stüt­zung erhält. „Deutsch­land hat begrenz­te Mög­lich­kei­ten”, räum­te der Vor­sit­zen­de des Euro­pa-Aus­schus­ses des Bun­des­tags ein. „Eine der Mög­lich­kei­ten, die wir noch haben, ist, die Ukrai­ne mit ‘Leo­pard 2‘ zu unter­stüt­zen”, so Hof­rei­ter. „Des­halb ist mei­ne Erwar­tung, dass in Ram­stein nicht nur Polen, Finn­land und wei­te­ren Län­dern gestat­tet wird, sie zu expor­tie­ren, son­dern dass wir selbst auch Gerä­te dazu geben.”

Foto: Anton Hof­rei­ter, über dts Nachrichtenagentur

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