James Came­ron ist vom Meer fasziniert

Los Ange­les (dts Nach­rich­ten­agen­tur) – Star­re­gis­seur James Came­ron hat eine per­sön­li­che Obses­si­on zum Was­ser. „Wenn ich im Meer tau­che, ist es für mich, als wür­de ich nach Hau­se kom­men”, sag­te er dem „Spie­gel”. „Das Meer ist mei­ne Kirche.” 

Es sei ver­rückt: „Ich tau­che in eine gefähr­li­che Welt ein, die mich töten könn­te – aber ich wer­de dar­in zum zahms­ten Men­schen der Welt.” Die­ses Gefühl habe er bei sei­nem neu­en Film auch sei­nen Schau­spie­lern zu ver­mit­teln ver­sucht: Auf Hawaii brach­te er ihnen in sechs Wochen das Tau­chen ohne Sau­er­stoff­fla­sche bei. Came­ron, der selbst gut fünf Minu­ten ohne Luft­ho­len unter Was­ser blei­ben kann, sag­te: „Man muss kei­ne Angst haben, es hat nichts mit kör­per­li­cher Leis­tungs­fä­hig­keit zu tun, es ist eine men­ta­le Sache, wie Medi­ta­ti­on.” Sei­ne „Avatar”-Darstellerin Kate Wins­let habe am Ende sie­ben­mi­nü­ti­ge Tauch­gän­ge ohne Luft­ho­len absol­viert, Sigour­ney Wea­ver brach­te es dem­nach immer­hin auf sechs Minu­ten. Came­ron hat mit Fil­men wie „Ter­mi­na­tor” und „Tita­nic” Film­ge­schich­te geschrie­ben. Der ers­te, 2009 erschie­ne­ne „Avatar”-Film gilt mit einem Ein­spiel­ergeb­nis von 2,9 Mil­li­ar­den Dol­lar als ertrag­reichs­ter Film aller Zeiten.

Foto: Son­nen­un­ter­gang über dem Meer, über dts Nachrichtenagentur

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