Jeder Zwei­te nutzt ver­ein­fach­te Kün­di­gung beim Internetwechsel

Ber­lin (dts Nach­rich­ten­agen­tur) – Vie­le Ver­brau­cher machen von dem ver­ein­fach­ten Kün­di­gungs­recht beim Inter­net­wech­sel Gebrauch. Das berich­ten die Zei­tun­gen der Fun­ke-Medi­en­grup­pe unter Beru­fung auf eine Umfra­ge eines Ver­gleichs­por­tals. Dem­nach gaben rund 48 Pro­zent der Befrag­ten an, dass sie die monat­li­che Kün­di­gungs­mög­lich­keit bewusst genutzt hät­ten, um schnel­ler aus ihrem Ver­trag herauszukommen. 

56,5 Pro­zent gaben an, dass sie von den Ände­run­gen des Tele­kom­mu­ni­ka­ti­ons­ge­set­zes im Dezem­ber 2021 gehört hät­ten. Je höher das Ein­kom­men und das Alter, des­to mehr Ver­brau­cher hat­ten laut der Umfra­ge Kennt­nis von dem neu­en Gesetz. Deut­li­che Unter­schie­de gibt es zwi­schen den Geschlech­tern. Wäh­rend rund 63 Pro­zent der Män­ner das neue Kün­di­gungs­recht kann­ten, waren es bei den Frau­en nur rund 50 Pro­zent. Ins­ge­samt gaben rund 52 Pro­zent der Befrag­ten an, in den ver­gan­ge­nen bei­den Jah­ren ihren Inter­net­an­schluss gewech­selt zu haben. Die Novel­le des Tele­kom­mu­ni­ka­ti­ons­ge­set­zes war am 1. Dezem­ber 2021 in Kraft getre­ten. Seit­dem ist es Ver­brau­chern mög­lich, ihren Ver­trag mit ein­mo­na­ti­ger Frist zu kün­di­gen, wenn sich die­ser nach Ablauf der Lauf­zeit auto­ma­tisch ver­län­gert hatte.

Foto: Netz­werk-Kabel in einem Haus­an­schluss­raum, über dts Nachrichtenagentur

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