Kei­ne Hin­wei­se auf Cyber­at­ta­cke nach Stö­rung bei US-Flugaufsicht

Washing­ton (dts Nach­rich­ten­agen­tur) – Nach der Groß­stö­rung bei der US-Flug­auf­sichts­be­hör­de FAA gibt es kei­ne Hin­wei­se auf eine Cyber­at­ta­cke. Das teil­te die Spre­che­rin des Wei­ßen Hau­ses, Kari­ne Jean-Pierre, am Mitt­woch mit. US-Prä­si­dent Joe Biden sei von Ver­kehrs­mi­nis­ter Pete Butt­i­gieg über den Aus­fall des FAA-Sys­tems infor­miert worden. 

Biden habe dabei ange­ord­net, eine voll­stän­di­ge Unter­su­chung der Ursa­chen durch­zu­füh­ren, so Jean-Pierre. Nach der Stö­rung waren am Mitt­woch alle Abflü­ge in den USA gestoppt wor­den. Die FAA wies alle Flug­ge­sell­schaf­ten an, die Inlands­flü­ge bis min­des­tens 15 Uhr (deut­sche Zeit) zu unter­bre­chen, damit die Behör­de „die Inte­gri­tät der Flug- und Sicher­heits­in­for­ma­tio­nen über­prü­fen kann”. Alle Flü­ge, die sich der­zeit am Him­mel befin­den, sol­len aber „sicher” lan­den kön­nen. Grund für die Maß­nah­men war ein Aus­fall des NOTAM-Sys­tems. Die soge­nann­ten „Noti­ce to Air Mis­si­ons” sind für einen geord­ne­ten, siche­ren und flüs­si­gen Flug­ver­kehr wichtig.

Foto: United Air­lines, über dts Nachrichtenagentur

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