Kli­ma-Akti­vis­ten schei­tern im Ter­min-Streit um Volksentscheid

Ber­lin (dts Nach­rich­ten­agen­tur) – Im Streit um den Ter­min zum Volks­ent­scheid über ein „kli­ma­neu­tra­les Ber­lin ab 2030” sind die Akti­vis­ten auch in zwei­ter Instanz erfolg­los geblie­ben. Nach dem Ver­wal­tungs­ge­richt Ber­lin hat nun auch das Ober­ver­wal­tungs­ge­richt den Eil­an­trag der Bür­ger­initia­ti­ve abge­lehnt, den Senat zu ver­pflich­ten, den Abstim­mungs­ter­min auf den Tag der Wie­der­ho­lungs­wahl zum Abge­ord­ne­ten­haus von Ber­lin fest­zu­le­gen. Der Grund: Es han­de­le sich um eine ver­fas­sungs­recht­li­che Strei­tig­keit, die Ver­wal­tungs­ge­rich­te sei­en hier­für nicht zustän­dig (Beschluss vom 9. Dezem­ber 2022 – OVG 3 S 76/22).

Volks­ent­schei­de in Ber­lin dro­hen immer an einer zu nied­ri­gen Betei­li­gung zu schei­tern. Eine gleich­zei­ti­ge Abstim­mung mit einer ande­ren Wahl erscheint aus Sicht der Initia­to­ren daher beson­ders attraktiv.

Foto: Ober­ver­wal­tungs­ge­richt Ber­lin-Bran­den­burg, über dts Nachrichtenagentur

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