Kret­schmer for­dert ande­re EU-Regeln zur Unternehmensförderung

Ber­lin (dts Nach­rich­ten­agen­tur) – Sach­sens Minis­ter­prä­si­dent Micha­el Kret­schmer (CDU) for­dert, die EU-Regeln zur För­de­rung von Unter­neh­men zu ändern, um die Wirt­schaft im Osten Deutsch­lands zu unter­stüt­zen. „In den neu­en Län­dern haben wir die beson­de­re Situa­ti­on, dass die Unter­neh­men häu­fig sehr klein sind”, sag­te Kret­schmer den Zei­tun­gen der Fun­ke-Medi­en­grup­pe. Aus die­sem Grund soll­ten die Kri­te­ri­en für die euro­päi­sche Mit­tel­stands­för­de­rung ange­passt wer­den, damit auch Unter­neh­men mit deut­lich mehr als 250 Beschäf­tig­ten davon pro­fi­tie­ren, so der 47-Jährige. 

Die ost­deut­schen Län­der benö­tig­ten mehr mitt­le­re und gro­ße Unter­neh­men. Der stell­ver­tre­ten­de CDU-Vor­sit­zen­de sprach sich zudem dafür aus, büro­kra­ti­sche Auf­la­gen für Unter­neh­men zu ver­rin­gern. „Wir soll­ten uns drin­gend auf das Maß an Regu­lie­rung beschrän­ken, zu dem uns die EU ver­pflich­tet”, sag­te Kret­schmer. „Dar­über hin­aus­ge­hen­de Büro­kra­tie – ich den­ke vor allem an das Lie­fer­ket­ten­ge­setz – muss zurück­ge­schnit­ten werden.”

Foto: EU-Par­la­ment in Straß­burg, über dts Nachrichtenagentur

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