Lin­ke for­dert Nach­bes­se­rung der Strom- und Gaspreisbremse

Ber­lin (dts Nach­rich­ten­agen­tur) – Die Lin­ke im Bun­des­tag dringt ange­sichts gesun­ke­ner Markt­prei­se für Gas und Strom auf eine Nach­bes­se­rung der Preis­brem­sen. „In ihrer jet­zi­gen Aus­ge­stal­tung sind die Brem­sen ein Frei­brief zum Abkas­sie­ren für die Strom- und Gas­ver­sor­ger”, sag­te der Co-Vor­sit­zen­de der Links­frak­ti­on, Diet­mar Bartsch, den Zei­tun­gen der Fun­ke-Medi­en­grup­pe (Mon­tag­aus­ga­ben). „Aktu­ell haben sie kei­ne Brems­wir­kung, son­dern hal­ten die Prei­se oben.” 

Strom- und Gas­händ­ler könn­ten die Prei­se längst wie­der sen­ken, kri­ti­sier­te Bartsch. Er for­der­te Bun­des­wirt­schafts­mi­nis­ter Robert Habeck (Grü­ne) auf, Preis­sen­kungs­druck auf die Ener­gie­kon­zer­ne aus­zu­üben. „Sin­ken­de Beschaf­fungs­kos­ten müs­sen ohne Zeit­ver­zug zu sin­ken­den Gas- und Strom­prei­sen der Kun­den füh­ren. Eine Karenz­zeit zum Abkas­sie­ren darf es nicht geben”, sag­te der Links­frak­ti­ons­chef. Vie­len Men­schen wür­de mit der nächs­ten Betriebs­kos­ten­ab­rech­nung der „finan­zi­el­le Knock Out” dro­hen, so Bartsch. Er for­dert daher von der Bun­des­re­gie­rung einen Neben­kos­ten­fonds. „Nach­zah­lun­gen, die ober­halb des Mit­tels der letz­ten Jah­re lie­gen, soll­ten in die­sem Jahr von der Bun­des­re­gie­rung über­nom­men wer­den”, schlug Bartsch vor.

Foto: Gas­zäh­ler, über dts Nachrichtenagentur

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