Micro­soft: Rus­si­sche Cyber­an­grif­fe waren „Früh­warn­sys­tem” für Krieg

Ber­lin (dts Nach­rich­ten­agen­tur) – Nach Ansicht des US-Tech­no­lo­gie­kon­zerns Micro­soft sind rus­si­sche Cyber­at­ta­cken gegen die Ukrai­ne vor der Inva­si­on im Febru­ar 2022 bereits ein ers­tes Anzei­chen für die Kriegs­plä­ne Mos­kaus gewe­sen. „Die Cyber­an­grif­fe waren ein Früh­warn­sys­tem für Putins Krieg”, sag­te Mari­an­ne Janik, Deutsch­land­che­fin von Micro­soft, dem Por­tal T‑Online. Die­se sei­en „bereits vor dem phy­si­schen Angriff Russ­lands auf die Ukrai­ne im Febru­ar” erfolgt. 

„Schon vor­her gab es ver­mehr­te Cyber­an­grif­fe auf die staat­li­chen Struk­tu­ren in der Ukrai­ne. Unse­re Sicher­heits­teams haben damals direkt Alarm geschla­gen”, so Janik. Der Ukrai­ne-Krieg habe auch die Art der Cyber­an­grif­fe auf Deutsch­land ver­än­dert. „In der Ver­gan­gen­heit gin­gen die meis­ten gro­ßen Angrif­fe von Hackern aus, die durch das Ein­drin­gen in Com­pu­ter­netz­wer­ke ver­such­ten, sich zu berei­chern oder Ein­fluss aus­zu­üben”, so Janik. Das sei nun anders. „Es gehen viel mehr Atta­cken von staat­li­chen Akteu­ren aus, der Anteil ist von 20 auf 40 Pro­zent gestie­gen.” Dabei stün­den vor allem Soft­ware-Unter­neh­men im Fokus.

Foto: Rus­si­sche Inva­si­on in der Ukrai­ne, über dts Nachrichtenagentur

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