Paus for­dert schnel­le Aner­ken­nung ukrai­ni­scher Abschlüsse

Ber­lin (dts Nach­rich­ten­agen­tur) – Fami­li­en­mi­nis­te­rin Lisa Paus dringt dar­auf, päd­ago­gi­schen Fach­kräf­ten aus der Ukrai­ne die Auf­nah­me einer gleich­wer­ti­gen Beschäf­ti­gung in Deutsch­land zu erleich­tern. „Gera­de in der Kin­der­ta­ges­be­treu­ung herrscht gro­ßer Fach­kräf­te­be­darf”, sag­te die Grü­nen-Poli­ti­ke­rin den Zei­tun­gen der Fun­ke-Medi­en­grup­pe (Sonn­tag­aus­ga­ben). „Es darf nicht sein, dass zum Teil hoch­qua­li­fi­zier­te ukrai­ni­sche Erzie­he­rin­nen und Erzie­her als for­mal unqua­li­fi­zier­te Hilfs­kräf­te in deut­schen Kitas arbei­ten, weil die Aner­ken­nung ihrer Abschlüs­se hier nicht funktioniert.” 

Paus beton­te: „Es ist wich­tig, dass ihre Kom­pe­ten­zen zügig aner­kannt wer­den und Sprach­kur­se zur Ver­fü­gung ste­hen.” Die ukrai­ni­schen Kin­der sei­en in Deutsch­land „ins­ge­samt gut auf­ge­nom­men” wor­den, bilan­zier­te die Minis­te­rin. „Gera­de im Kita-Alter geht der Sprach­er­werb schnell, des­halb ist es wich­tig, dass Kin­der aus der Ukrai­ne in Deutsch­land schnell Kita-Plät­ze bekom­men.” Eine gro­ße Her­aus­for­de­rung sei, die ent­spre­chen­den Kapa­zi­tä­ten zu schaffen.

Foto: Hel­fer für Flücht­lin­ge aus der Ukrai­ne, über dts Nachrichtenagentur

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