SPD-Ver­tei­di­gungs­po­li­ti­ker will Rüs­tungs­in­dus­trie fördern

Ber­lin (dts Nach­rich­ten­agen­tur) – Der ver­tei­di­gungs­po­li­ti­sche Spre­cher der SPD-Bun­des­tags­frak­ti­on, Wolf­gang Hell­mich, hat eine staat­li­che För­de­rung der Rüs­tungs­in­dus­trie gefor­dert, um den durch den Ukrai­ne-Krieg erhöh­ten Bedarf an Waf­fen zu decken. „Wir müs­sen uns sehr schnell mit der Rüs­tungs­in­dus­trie zusam­men­set­zen, um bei dem Ersatz für die Leo­pard-Pan­zer in die Pro­duk­ti­on zu gehen”, sag­te er dem „Redak­ti­ons­netz­werk Deutsch­land” (Don­ners­tag­aus­ga­ben). „Wir müs­sen da durch Anschub­fi­nan­zie­rung und lang­fris­ti­ge Abnah­me­ga­ran­tien zusam­men­kom­men, weil es die Sicher­heit unse­res Lan­des erfor­dert”, so der SPD-Politiker. 

„Es muss ja inves­tiert wer­den, und es müs­sen zum Teil völ­lig neue Pro­duk­ti­ons­stra­ßen auf­ge­baut wer­den, weil die bestehen­den aus­ge­las­tet sind. Das sind kei­ne gerin­gen Inves­ti­tio­nen”, sag­te Hell­mich. Ver­tei­di­gungs­mi­nis­ter Boris Pis­to­ri­us (SPD) hat­te zuvor erklärt, bald Kon­takt mit der Rüs­tungs­in­dus­trie auf­neh­men zu wol­len, um zu klä­ren, wie ver­läss­li­che­re Nach­schub- und Nach­be­schaf­fungs­we­ge her­ge­stellt wer­den könn­ten. „Ich glau­be, dass das die Her­aus­for­de­rung der nächs­ten Jah­re sein wird”, sag­te er nach einer Sit­zung des Verteidigungsausschusses.

Foto: SPD-Logo, über dts Nachrichtenagentur

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