US-Bör­sen legen nach neu­en Infla­ti­ons­da­ten wei­ter zu

New York (dts Nach­rich­ten­agen­tur) – Die US-Bör­sen haben am Don­ners­tag zuge­legt. Zu Han­dels­en­de in New York wur­de der Dow mit 34.190 Punk­ten berech­net, ein Plus in Höhe von 0,6 Pro­zent im Ver­gleich zum vor­he­ri­gen Han­dels­tag. Weni­ge Minu­ten zuvor war der brei­ter gefass­te S&P 500 mit rund 3.983 Punk­ten 0,3 Pro­zent im Plus, die Tech­no­lo­gie­bör­se Nasdaq berech­ne­te den Nasdaq Com­po­si­te zu die­sem Zeit­punkt mit rund 11.001 Punk­ten 0,6 Pro­zent stärker. 

Anle­ger hat­ten bereits im Vor­feld der Ver­kün­dung der US-Infla­ti­ons­da­ten auf ein Sin­ken der Rate gesetzt. Und der Anstieg der Ver­brau­cher­prei­se in den USA hat im Dezem­ber tat­säch­lich erneut an Fahrt ver­lo­ren: Die Infla­ti­ons­ra­te ist von 7,1 Pro­zent im Novem­ber auf 6,5 Pro­zent im letz­ten Monat des Jah­res gesun­ken, wie die US-Sta­tis­tik­be­hör­de mit­teil­te. So man­cher dürf­te einen stär­ke­ren Abfall erwar­tet haben, die US-Bör­sen san­ken zunächst. Letzt­lich über­wog an die­sem Han­dels­tag jedoch die Hoff­nung dar­auf, dass die US-Zen­tral­bank Fede­ral Reser­ve ihre Zins­schrit­te künf­tig behut­sa­mer ein­setzt, um die Wirt­schaft nicht zu sehr ein­zu­en­gen. Unter­des­sen ten­dier­te die euro­päi­sche Gemein­schafts­wäh­rung am Mitt­woch­abend stär­ker. Ein Euro kos­te­te 1,0847 US-Dol­lar (+0,82 Pro­zent), ein Dol­lar war dem­entspre­chend für 0,9218 Euro zu haben. Der Gold­preis leg­te deut­lich zu, am Abend wur­den für eine Fein­un­ze 1.897,96 US-Dol­lar gezahlt (+1,14 Pro­zent). Das ent­spricht einem Preis von 56,18 Euro pro Gramm. Der Ölpreis stieg eben­falls: Ein Fass der Nord­see-Sor­te Brent kos­te­te am Don­ners­tag­abend gegen 22 Uhr deut­scher Zeit 83,76 US-Dol­lar, das waren 1,03 Pro­zent mehr als am Schluss des vor­he­ri­gen Handelstags.

Foto: Wall­street, über dts Nachrichtenagentur

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