Wirt­schafts­in­sti­tut kri­ti­siert Lohn­for­de­rung von Beamten

Köln (dts Nach­rich­ten­agen­tur) – Der Chef des arbeit­ge­ber­na­hen „Insti­tuts der deut­schen Wirt­schaft” (IW), Micha­el Hüt­her, hat die Ver­di-For­de­rung von 10,5 Pro­zent mehr Lohn im öffent­li­chen Dienst als nicht trag­fä­hig kri­ti­siert. „Auch für den öffent­li­chen Dienst steht die steu­er­freie Infla­ti­ons­aus­gleichs­prä­mie von bis zu 3.000 Euro im Jahr zur Ver­fü­gung”, sag­te Hüt­her der „Rhei­ni­schen Post” (Mitt­woch). „Des­halb soll­te ein Tarif­ab­schluss in die­sem Bereich wie auch in den zen­tra­len Wirt­schafts­be­rei­chen (Metall- und Elek­tro, Che­mie) Ein­mal­zah­lung und tabel­len­wirk­sa­me Erhö­hung kom­bi­nie­ren. Die For­de­rung von 10,5 Pro­zent ist aller­dings auch dann weit von einer rea­lis­ti­schen, weil trag­fä­hi­gen Gesamt­erhö­hung ent­fernt”, sag­te der Direk­tor des Instituts. 

„Es wird auch dar­auf ankom­men, wie man das zeit­lich struk­tu­riert. Ein Infla­ti­ons-Push soll­te aus dem Ergeb­nis dann nicht dro­hen”, sag­te Hüther.

Foto: Ver­di, über dts Nachrichtenagentur

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