Wüst will Steu­er­sen­kun­gen für Unternehmen

Düs­sel­dorf (dts Nach­rich­ten­agen­tur) – Nord­rhein-West­fa­lens Minis­ter­prä­si­dent Hen­drik Wüst (CDU) for­dert Steu­er­sen­kun­gen für Unter­neh­men. „Wir müs­sen dar­über spre­chen, die Steu­ern run­ter­zu­krie­gen für Inves­ti­tio­nen”, sag­te Wüst dem Fern­seh­sen­der „Welt” am Diens­tag. „Ich wäre sehr dafür, dass wir Inves­ti­tio­nen in Inno­va­ti­on bei uns anlo­cken, mit beson­ders attrak­ti­ven Abschrei­bun­gen, damit wir hier auch schnell eine Moder­ni­sie­rung unse­res Indus­trie­lan­des hin­krie­gen, auch um CO2-neu­tral zu wirtschaften.” 

Da die Ener­gie- und Lohn­kos­ten auch nach dem Krieg hoch blie­ben, müss­ten Deutsch­land und die EU eine Ant­wort auf das in den USA beschlos­se­ne Geset­zes­pa­ket zur Infla­ti­ons­be­kämp­fung fin­den. „Der Infla­ti­on Reduc­tion Act ist eine gro­ße Ver­füh­rung für vie­le Unter­neh­men, gera­de für ener­gie­in­ten­si­ve Kon­zer­ne. Das sehen wir, das spü­ren wir auch bei uns in Nord­rhein-West­fa­len, dass unser Stand­ort unter Druck kommt”, so der CDU-Poli­ti­ker. Ihm zufol­ge sol­len „ins­be­son­de­re Inves­ti­ti­ons­an­rei­ze durch Abschrei­bung, durch höhe­re Abschrei­bung direkt nach der Inves­ti­ti­on” gesetzt wer­den. „Wir müs­sen den Mit­tel­stand unter­stüt­zen, auch Rück­la­gen zu bil­den für Inves­ti­tio­nen in Inno­va­ti­on – und all das mög­lichst schnell”, so Wüst. Da sich an den meis­ten Stand­ort­fak­to­ren nicht viel ändern las­se, sei es not­wen­dig, die­sem Umweg zu nehmen.

Foto: Hen­drik Wüst, über dts Nachrichtenagentur

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