Coro­na­vi­rus: Bund und Län­der eini­gen sich auf neue Maßnahmen

Schultor - Schloss - Kette - Schulhof - Schule - Türklinke - Türgriff - SchulgeländeFoto: Abgeschlossenes Schultor, Urheber: dts Nachrichtenagentur

Bund und Län­der haben sich beim Coro­na-Gip­fel auf neue Maß­nah­men geei­nigt. „Wir kön­nen uns eine zwei­te Wel­le wie im Früh­jahr nicht leisten”.

Dies sag­te Mer­kel nach dem acht­stün­di­gen Tref­fen am Mitt­woch­abend. Bereits ab 35 Neu­in­fek­tio­nen je 100.000 Ein­woh­ner soll es Ein­schrän­kun­gen, ab einer Inzi­denz­zahl von 50 här­te­re Kon­takt­be­schrän­kun­gen geben, sowohl im öffent­li­chen Raum als auch im pri­va­ten, „wenn es um Fei­ern geht”, so Mer­kel. So soll die Zahl der Teil­neh­mer bei Ver­an­stal­tun­gen dann auf 100 Per­so­nen beschränkt wer­den, eine Sperr­stun­de ab 23:00 Uhr für Gas­tro­no­mie­be­trie­be ein­schließ­lich eines gene­rel­len Außen­ab­ga­be­ver­bo­tes von Alko­hol wird ver­bind­lich. Die Teil­neh­mer­zah­len für Fei­ern wird auf 10 Teil­neh­mer im öffent­li­chen Raum sowie auf 10 Teil­neh­mer aus höchs­tens zwei Haus­stän­den im pri­va­ten Raum begrenzt.

Betref­fend der tou­ris­ti­schen Rei­sen zeig­te sich die Kanz­le­rin unzu­frie­den. Man habe lan­ge über das Beher­ber­gungs­ver­bot debat­tiert und wol­le fürs Ers­te die bestehen­den Regeln bei­be­hal­ten, so Mer­kel, die sich wohl här­te­re und vor allem ein­heit­li­che Maß­nah­men in allen Bun­des­län­dern gewünscht hät­te. „Es muss ja auch ein Stück Bere­chen­bar­keit geben”, sag­te Mer­kel. Nach den Herbst­fe­ri­en sol­le dar­über erneut bera­ten wer­den. Man rate jedoch schon jetzt von unnö­ti­gen Rei­sen inner­halb Deutsch­lands ab. Mer­kel sprach vor einer kri­ti­schen Lage beim Infek­ti­ons­ge­sche­hen. Man sei bereits in einer „expo­nen­ti­el­len Pha­se”. Die nächs­ten Tagen und Wochen wür­den dar­über ent­schei­den, wie das Land durch die Pan­de­mie komme.

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