EU-Taskfor­ce: Ange­la Mer­kel will Impf­stoff­pro­duk­ti­on ankurbeln

Impfstoff - Coronavirus - Softbox - LKW - Lieferung - Staatskanzlei Nordrhein-Westfalen - Dezember 2020 - DüsseldorfFoto: Erster Impfstoff für NRW an der Staatskanzlei (Düsseldorf), Urheber: dts Nachrichtenagentur

Bun­des­kanz­le­rin Ange­la Mer­kel hat eine EU-Taskfor­ce zur Koor­di­nie­rung der Impf­stoff­pro­duk­ti­on angekündigt.

Das Gre­mi­um wer­de unter der Lei­tung des EU-Kom­mis­sars Michel Bre­ton arbei­ten, sag­te Mer­kel am Don­ners­tag­abend nach dem ers­ten Tag des EU-Son­der­gip­fels per Video­kon­fe­renz. Neben der Unter­stüt­zung von For­schungs­be­mü­hun­gen ste­he bei der Taskfo­re vor allem der rasche Aus­bau der Pro­duk­ti­ons­ka­pa­zi­tä­ten im Vor­der­grund. Man müs­se wegen der Mutan­te über vie­le Jah­re in der Lage sein, gegen das Coro­na­vi­rus zu imp­fen, sag­te die CDU-Poli­ti­ke­rin. Das sei auch die ein­hel­li­ge Mei­nung der Konferenzteilnehmer.

Bei den Grenz­kon­trol­len habe sie für Deutsch­land erklärt, „dass wir uns in bestimm­ten Fäl­len, und da sind wir nicht die ein­zi­gen, gezwun­gen sehen auch bestimm­te Beschrän­kun­gen ein­zu­füh­ren, wenn es ent­we­der Hoch­in­zi­denz­ge­bie­te oder Muta­ti­ons­ge­bie­te gibt”, sag­te die Kanz­le­rin. Man set­ze aber alles dar­an, den frei­en Waren­ver­kehr und den Pend­ler­ver­kehr mög­lich zuma­chen, so Merkel.

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