Flücht­lings­kos­ten: Bund stellt über 64 Mil­li­ar­den Euro bereit

Person - Flüchtling - Migrant - Straße - Weg - Tunnel - MannFoto: Ein Flüchtling, Urheber: dts Nachrichtenagentur

Die Bun­des­re­gie­rung stellt für die kom­men­den vier Jah­re 64,5 Mil­li­ar­den Euro zur Ver­fü­gung, um die Fol­gen des Flücht­lings­zu­stroms seit 2015 zu bewältigen.

Das geht, wie der „Spie­gel” in sei­ner aktu­el­len Aus­ga­be berich­tet, aus einer Auf­stel­lung des Bun­des­fi­nanz­mi­nis­te­ri­ums her­vor. Für 2021 sieht Finanz­mi­nis­ter Olaf Scholz (SPD) 20,1 Mil­li­ar­den Euro vor, für das Jahr dar­auf 16,4 Mil­li­ar­den Euro. 2023 sind noch ein­mal 16,2 Mil­li­ar­den Euro ein­ge­plant, bevor die Aus­ga­ben für Asyl­be­wer­ber 2024 auf 11,8 Mil­li­ar­den Euro sinken.

Der größ­te Teil des Gel­des soll für die Bekämp­fung von Flucht­ur­sa­chen in den Her­kunfts­län­dern der Schutz­su­chen­den auf­ge­wen­det wer­den, bis 2024 sind das 25,4 Mil­li­ar­den Euro. 22,9 Mil­li­ar­den Euro sind für Sozi­al­leis­tun­gen für Flücht­lin­ge vor­ge­se­hen. Für Maß­nah­men zur Inte­gra­ti­on, bei­spiels­wei­se Sprach­kur­se, will die Bun­des­re­gie­rung in dem Zeit­raum 8,2 Mil­li­ar­den Euro bereit­stel­len. Mit wei­te­ren 4,4 Mil­li­ar­den ent­las­tet der Bund die Kommunen.

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