Inter­net­platt­for­men: Chris­ti­ne Lam­brecht will schär­fer regulieren

Männer - Personen - Laptop - Surfen - SitzplatzFoto: Zwei Personen surfen mit dem Laptop im Internet, Urheber: dts Nachrichtenagentur

Die Bun­des­jus­tiz­mi­nis­te­rin hat nach dem Sturm auf das Kapi­tol in Washing­ton Kon­se­quen­zen für Online-Platt­for­men angekündigt.

„Wir wer­den in Euro­pa ver­bind­li­che Pflich­ten für die Inter­net­platt­for­men schaf­fen, um Wah­len zu schüt­zen, Het­ze zu löschen und gegen Lügen und Ver­schwö­rungs­my­then kon­se­quent vor­zu­ge­hen. Das ist drän­gen­der denn je”, sag­te Lam­brecht dem „Han­dels­blatt” (Frei­tags­aus­ga­be).

Hin­ter­grund ist, dass der Auf­ruhr in Washing­ton in den sozia­len Medi­en orga­ni­siert wor­den sein soll, wie ver­schie­de­ne US-Medi­en berich­ten. Lam­brecht sag­te wei­ter, dass es das Ziel sei, die Demo­kra­tien vor Het­zern zu schüt­zen, die im Inter­net zu Hass und Gewalt auf­sta­chel­ten. „Die Bil­der des erstürm­ten Kapi­tols sind ein Weck­ruf”, so die Ministerin.

Der Hass auf Demo­kra­tie und Medi­en, der Ras­sis­mus, der Anti­se­mi­tis­mus müss­ten „mit aller Kraft” bekämpft wer­den. „Demo­kra­tien leben von Demo­kra­ten, die sich Lügen und Het­ze ent­ge­gen­stel­len. Und von Rechts­staa­ten, die demo­kra­ti­sche Insti­tu­tio­nen kon­se­quent schüt­zen”, so Lambrecht.

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