SPD: Chris­ti­ne Lam­brecht erteilt Coro­na-Impf­pflicht Absage

Corona-Impfzentrum - Impfung - Coronavirus - Eishalle - Dezember 2020Foto: Corona-Impfzentrum in einer Eishalle im Dezember 2020, Urheber: dts Nachrichtenagentur

Bun­des­jus­tiz­mi­nis­te­rin Chris­ti­ne Lam­brecht hat einer gene­rel­len Impf­pflicht eine Absa­ge erteilt.

„Es wird kei­ne all­ge­mei­ne Impf­pflicht geben”, sag­te sie am Mon­tag im Deutsch­land­funk. Man müs­se statt­des­sen dafür wer­ben, dass man sich mit der Imp­fung selbst und vor allen Din­gen auch ande­re schüt­ze. Sie ver­tre­te zudem die Auf­fas­sung, dass eine ver­pflich­ten­de Imp­fung recht­lich nicht mög­lich wäre.

Ihre Absa­ge gel­te auch für eine Impf­pflicht für ein­zel­ne Berufs­grup­pen, füg­te Lam­brecht hin­zu. „Wenn ich als Pfle­ger in einem Alten­heim oder als Kran­ken­schwes­ter arbei­te, dann weiß ich ja auch um die Bedeu­tung die­ser Imp­fung und der Mög­lich­kei­ten, ande­re zu infi­zie­ren”, so die SPD-Politikerin.

Des­we­gen müs­se man in die­sen Berufs­grup­pen mit Appel­len arbei­ten und nicht mit einer Pflicht. „Wir haben immer noch die Mög­lich­keit zu sagen, auch in den Hei­men oder in den Kran­ken­häu­sern, wenn es wirk­lich Impf­ver­wei­ge­rer gibt, dass die dann regel­mä­ßig getes­tet wer­den müs­sen”, so die Ministerin.

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