Düs­sel­dorf: Hen­kel plant weder Job­ab­bau noch Kurzarbeit

Henkel - Konsumgüterindustrie - Chemiewerk - A33 - Henkelstraße - DüsseldorfFoto: Firmensitz von Henkel auf der Henkelstraße (Düsseldorf), Urheber: Henkel

Der Kon­sum­gü­ter­kon­zern Hen­kel plant trotz der Coro­na­vi­rus-Pan­de­mie und der wirt­schaft­li­chen Kon­se­quen­zen weder Kurz­ar­beit noch einen Jobabbau.

„Wir hat­ten bis­lang kei­ne Kurz­ar­beit oder kei­ne Kün­di­gun­gen wegen der Coro­na­kri­se. Aktu­ell sehen wir dafür auch kei­nen Anlass bei uns”, sag­te Vor­stands­chef Cars­ten Kno­bel dem „Han­dels­blatt” (Diens­tags­aus­ga­be).

Klar sei aber auch: „Die Kri­se belas­tet Hen­kel. Wir wer­den uns aber nicht davon abbrin­gen las­sen, unse­re Stra­te­gie umzu­set­zen, unab­hän­gig von der Kri­se.” Kno­bel ist seit Janu­ar 2020 CEO von Hen­kel. Zuvor war er als Finanz­vor­stand tätig und hat­te mit sei­nem Vor­gän­ger Hans Van Bylen sowie auch sei­nem Vor­vor­gän­ger Kas­per Ror­sted zusam­men­ge­ar­bei­tet. „Wir haben in der Ver­gan­gen­heit bei Hen­kel viel rich­tig gemacht, aber auch eini­ge Feh­ler. Das habe ich von Anfang an klar dar­ge­stellt. Ich war ja Teil des Teams und war acht Jah­re lang im Vor­stand. Ich habe die Ent­schei­dun­gen mit getrof­fen.” Der Akti­en­kurs von Hen­kel sinkt seit 2017. „Wir haben uns zu stark auf Effi­zi­enz und zu wenig auf Wachs­tum kon­zen­triert. Aus dem Grund set­zen wir jetzt auf ein ganz­heit­li­ches Wachs­tum”, so Knobel.

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