Köln: Aufräumaktion am Rhein an der Hohenzollernbrücke entfernt Schrott

Aufräumaktion am Rhein - Hohenzollernbrücke - 2018Foto: Aufräumaktion am Rhein 2018 (Hohenzollernbrücke), Urheber: Stadt Köln

Eine gemeinschaftliche Aufräumaktion zwischen der Stadt Köln und Umwelt- und Verbraucherschutzamt haben am Rhein an der Hohenzollernbrücke reichlich Schrott entfernt.

Entsorgte Fahrräder, Metallschrott und Sperrmüll. Das Niedrigwasser im Rhein fördert derzeit viele unschöne Dinge zutage. Das Umwelt- und Verbraucherschutzamt der Stadt Köln hat am heutigen Donnerstag, 18. Oktober 2018, bei einer mehrstündigen Reinigungs-Aktion mit Unterstützung von Berufsfeuerwehr und Abfallwirtschaftsbetrieben Unrat aus dem Rhein entfernt. Die Aktion fand am linken Rheinufer in Höhe der Hohenzollernbrücke statt.


Die Berufsfeuerwehr holte den Metallschrott mit Hilfe eines Taucher- und Gerätewagens „Wasserrettung“ aus dem Wasser. Mitarbeiter der Abfallwirtschaftsbetriebe (AWB) entsorgten den Müll anschließend. In den vergangenen Tagen waren bereits Mitglieder eines Kölner Yachtclubs in Eigeninitiative tätig geworden und hatten Sperrmüll und Metallschrott aus dem Rhein geholt. Auch an der heutigen Reinigungsaktion der Stadt Köln beteiligten sich Mitglieder des Clubs.

Oberbürgermeisterin Henriette Reker dankt den Vereinen, Initiativen, Bürgerinnen, Bürgern und den Einsatzkräften der Feuerwehr für deren Engagement: „Ich finde es großartig, dass Kölnerinnen und Kölner unabhängig von Zuständigkeiten der Behörden gemeinsam mit anpacken, um unsere Stadt sauber zu halten. Ich danke auch den Abfallwirtschaftsbetrieben für deren tatkräftige Unterstützung bei den Aktionen.“


Weitere Reinigungs-Aktionen am Rhein sind in den kommenden Tagen geplant. Anfang kommender Woche wird das Jobcenter Köln zudem mithelfen, weitere sperrige Abfälle aus dem Uferbereich zu bergen.

Eine verbindliche Regelung zur Entsorgung des Mülls im Rhein ist in Arbeit. Oberbürgermeisterin Henriette Reker hat Konrad Peschen, den Leiter des Umweltamts, gebeten, verschiedene Akteure, Dienststellen und Behörden zu einem Gespräch einzuladen