Köln: Durch­su­chun­gen mit Spe­zi­al­ein­hei­ten nach Bedrohungen

Polizei - Polizist - Waffe - Dienstwaffe - Pistole - DienstpistoleFoto: Sicht auf die Pistole eines Polizisten, Urheber: dts Nachrichtenagentur

Seit den frü­hen Mor­gen­stun­den haben Poli­zis­ten unter Betei­li­gung von Spe­zi­al­ein­hei­ten vier Woh­nun­gen in Köln und Hürth durchsucht.

Ein bei der Poli­zei Köln geführ­tes Ermitt­lungs­ver­fah­ren wegen ver­such­ter gefähr­li­cher Kör­per­ver­let­zung, Bedro­hung sowie Ver­stö­ßen gegen das Waf­fen­ge­setz rich­tet sich der­zeit gegen vier Män­ner. Hin­ter­grund sind nach aktu­el­lem Ermitt­lungs­stand Strei­tig­kei­ten inner­halb einer aus dem ehe­ma­li­gen Jugo­sla­wi­en stam­men­den Großfamilie.

Am 20. Novem­ber 2020 sol­len drei der jetzt Beschul­dig­ten meh­re­re fol­gen­lo­se Schüs­se auf ein Haus auf der Frank­fur­ter Stra­ße in Köln-Höhen­berg abge­ge­ben haben. Vor­aus­ge­gan­gen waren Bedro­hun­gen in sozia­len Netz­wer­ken, bei denen die Beschul­dig­ten unter ande­rem Fotos von ver­schie­de­nen Schuss­waf­fen gepos­tet haben sol­len. Bei dem heu­ti­gen Poli­zei­ein­satz wur­de nie­mand ver­letzt. Die Aus­wer­tung der sicher­ge­stell­ten Beweis­mit­tel dau­ert an. Es gab kei­ne Festnahmen.

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