Köln: Poli­zist in Ehren­feld mit gestoh­le­nem Motor­rad angefahren

RheinEnergie - Hauptverwaltung - Parkgürtel - Köln-EhrenfeldFoto: Hauptverwaltung der RheinEnergie AG auf der Straße "Parkgürtel" (Köln-Ehrenfeld)

Am Don­ners­tag­mit­tag hat ein Motor­rad­fah­rer bei einer Poli­zei­kon­trol­le in Köln-Ehren­feld einen Beam­ten der Moun­tain­bike­staf­fel angefahren.

Als der Motor­rol­ler den Beam­ten streif­te, wur­de der Beam­te leicht am Schien­bein ver­letzt. Der Grund für die rück­sichts­lo­se Flucht war schnell auf­ge­deckt: Das Krad des Fah­rers war vor weni­gen Tagen in Ehren­feld gestoh­len wor­den. Der Flüch­ti­ge ist etwa 20 Jah­re alt, war auf einer schwar­zen Yama­ha vom Typ YP125R mit dem Kenn­zei­chen ‘K‑AL8’ unter­wegs und trug einen schwar­zen Helm.

Nach­dem der Fah­rer meh­re­re Ver­kehrs­ver­stö­ße began­gen hat­te, hielt der Poli­zist ihn gegen 15:00 Uhr in der Stamm­stra­ße in Höhe der Haus­num­mer 55 an. Noch bevor der Beam­te sich den Aus­weis und die Fahr­zeug­pa­pie­re des Man­nes aus­hän­di­gen las­sen konn­te, gab die­ser wie­der Gas. Ent­ge­gen der vor­ge­schrie­be­nen Fahrt­rich­tung flüch­te­te der Unbe­kann­te ent­lang der Stamm­stra­ße in Rich­tung Ehren­feld­gür­tel. Trotz sei­ner Ver­let­zung stieg der Poli­zist auf sein Dienst­fahr­rad und ver­folg­te dem Flüch­ten­den bis zum Ger­hard-Wilc­zek-Platz. Dort ver­lor ihn der Beam­te aus den Augen.

Die Poli­zei Köln sucht Zeu­gen, die sich zur Unfall­zeit im Bereich der Stamm­stra­ße auf­ge­hal­ten, oder den flüch­ten­den Motor­rad­fah­rer beob­ach­tet haben und Anga­ben zu sei­ner Iden­ti­tät machen kön­nen. Von Inter­es­se für die Ermitt­ler ist zudem der Ver­bleib des gestoh­le­nen Motorrads.

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