Köln: Stadt erzielt Einigung mit Genossenschaft in Zollstock

Wohnhäuser - Fenster - Dach - Haus - Wohnungen - Wohnhaus - Haus - GebäudeFoto: Sicht auf Wohnhäuser, Urheber: dts Nachrichtenagentur

Die städtische Liegenschaftsverwaltung und die Mietergenossenschaft Kalscheurer Weg in Köln-Zollstock konnten nun eine für beide Seiten akzeptable Einigung erzielen.

Auf einer Fläche von mehr als 22.000 Quadratmetern entlang des Kalscheurer Wegs sollen 110 geförderte Wohnungen mit langfristiger Mietpreisbindung, Quartiersräume und eine Kindertagesstätte entstehen. Hierzu erhält die Genossenschaft ein Erbbaurecht mit einer Laufzeit von 99 Jahren, wobei kleinere Flächenanteile auch verkauft werden.

Oberbürgermeisterin Henriette Reker: „Nach intensiv geführten Verhandlungen zwischen der Genossenschaft und der städtischen Liegenschaftsverwaltung stehen die Konditionen zur Übernahme der städtischen Flächen zwischen der Indianersiedlung und dem Südfriedhof nun fest. Jetzt sind die Voraussetzungen geschaffen, das bereits weit fortgeschrittene Bebauungsplanverfahren zum Abschluss zu bringen“.

Eine Dringlichkeitsentscheidung, mit der die Einigung von städtischer Seite auf den Wege gebracht wird, wurde am heutigen Dienstag, 27. Oktober 2020, von Oberbürgermeisterin Henriette Reker und dem Vorsitzenden des Liegenschaftsausschusses, Jörg Frank, unterzeichnet. „Es freut mich sehr, dass der einstimmig gefasste Beschluss zur ‚Integrativen Quartiersentwicklung‘ am Kalscheurer Weg nun umgesetzt wird. Damit wird ein innovatives Wohnungsbauvorhaben auf den Weg gebracht, das in dieser Form in deutschen Städten einmalig sein dürfte“, so Frank.

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