Köln: Stadt testet Samstag Amok-Alarmanlage am Mülheimer Schulstandort

11. Städtische Gesamtschule Köln - Schulgelände - Ferdinandstraße - Köln-MülheimFoto: Schulgelände der 11. Städtischen Gesamtschule (Köln-Mülheim), Urheber: Gesamtschule Mülheim/Monika Raabe

Nach den Recherchen zur Aufklärung des Fehlalarms am Schulstandort Ferdinandstraße in Mülheim wird Vandalismus als Ursache immer wahrscheinlicher.

Die Wartungsfirma für die Anlage konnte bei der Fehlersuche die vermutliche Ursache nun eingrenzen. Vor Errichtung des Erweiterungsbaus für die Gesamtschule gab es einen Amokmelder im ehemaligen Sekretariat des Altbaus. Dieser Warnmelder wurde mit Umzug von Schulleitung und Sekretariat in den Erweiterungsbau im Jahr 2010 demontiert. Heute wird der denkmalgeschützte Mitteltrakt von der Grund- und Gesamtschule gemeinsam genutzt. Im ehemaligen Sekretariat befindet sich heute ein Klassenzimmer.

Nun wurde festgestellt, dass die in dem Kabelkanal verbliebene Leitung von bislang Unbekannten herausgezogen und die aufgebrachte Isolierung entfernt wurde. Vermutlich haben sich dabei die blanken Leitungsadern berührt und das Signal ausgelöst. Der Kabelkanal endet auf dem Schulhof der Gesamtschule. An den Sicherheitsverglasungen, die an den aktuellen Auslösestellen vorhanden sind, wurden keine Beschädigungen festgestellt.

Um den Verdacht für den Fehlalarm zu bestätigen, wird die Wartungsfirma den Alarm zu Testzwecken erneut auslösen. Damit Kinder und Erwachsene nicht verängstigt werden, geschieht dies nach Absprache mit der Notruf-Serviceleitstelle der städtischen Gebäudewirtschaft und der Polizei in der unterrichtsfreien Zeit. Als nächstmögliches Datum dafür wurde der kommende Samstag ausgewählt. Ab 10:00 Uhr können dann im Umfeld des Schulstandortes an der Ferdinandstraße Warnsignale aus den Schulgebäuden zu hören sein.

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