Wet­ter: Bun­des­po­li­zei muss 27-jäh­ri­gen Liba­ne­sen fesseln

Festnahme - Handschellen - PolizeiFoto: Festnahme mit Handschellen, Urheber: dts Nachrichtenagentur

Ein 27-jäh­ri­ger Mann soll die S‑Bahn 5 ohne Fahr­aus­weis genutzt haben. Vor dem Prüf­dienst flüch­tet der liba­ne­si­sche Staatsangehörige.

Dabei soll er einem 26-jäh­ri­gen Sicher­heits­dienst­mit­ar­bei­ter gegen den Kopf geschla­gen haben. Bun­des­po­li­zis­ten nah­men den poli­zei­be­kann­ten Mann im Bahn­hof Wet­ter vor­läu­fig fest. Gegen 15:00 Uhr soll der Mann die S 5 von Wit­ten-Annen Nord nach Wet­ter ohne Fahr­aus­weis genutzt haben. Einer Kon­trol­le durch den Prüf­dienst ver­such­te der 27-Jäh­ri­ge zu ent­ge­hen, indem er die Zug­wag­gons mehr­mals wechselte.

Als er beim Halt des Zuges in Wet­ter flüch­ten woll­te, soll er einem Sicher­heits­dienst­mit­ar­bei­ter, der ihn auf­hal­ten woll­te, gegen den Kopf geschla­gen haben. Die­ser hielt ihn trotz Gegen­wehr bis zum Ein­tref­fen der Bun­des­po­li­zei fest. Die­se muss­te den aggres­si­ven Mann fes­seln und zur Wache am Hage­ner Haupt­bahn­hof brin­gen. Dort konn­te die Iden­ti­tät des in Wet­ter gemel­de­ten 27-Jäh­ri­gen fest­ge­stellt werden.

Gegen den wegen Gewalt­de­lik­ten bereits poli­zei­be­kann­ten Liba­ne­sen lei­te­te die Bun­des­po­li­zei ein Straf­ver­fah­ren wegen Beför­de­rungs­er­schlei­chung, Belei­di­gung und Kör­per­ver­let­zung ein. Eine Video­aus­wer­tung aus dem Zug wur­de angeordnet.

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