BÄK: Klaus Rein­hardt gegen ver­kürz­tes AstraZeneca-Intervall

Ärztekammer - Vogel-Aufkleber - Glas - Fensterscheiben - GebäudeFoto: Sicht auf eine Ärztekammer, Urheber: dts Nachrichtenagentur

Ärz­te­prä­si­dent Klaus Rein­hardt hat die Ent­schei­dung von Bund und Län­dern kri­ti­siert, ein deut­lich kür­ze­res Impf­in­ter­vall bei Astra­Ze­ne­ca zuzulassen.

„Die Ver­kür­zung des Inter­valls muss über­dacht wer­den”, sag­te Rein­hardt dem „Redak­ti­ons­netz­werk Deutsch­land” (Sams­tag­aus­ga­ben). „Wenn das Argu­ment ist, dass damit die Men­schen frü­her von Locke­run­gen pro­fi­tie­ren kön­nen, hal­te ich das für bedenk­lich”, sag­te er. So habe eine vor weni­gen Mona­ten publi­zier­te Stu­die der Uni­ver­si­tät Oxford erge­ben, dass ein grö­ße­rer Abstand zwi­schen den bei­den Imp­fun­gen posi­ti­ve Aus­wir­kun­gen auf die Wirk­sam­keit haben könn­te. „Das muss man berück­sich­ti­gen, bevor man hier aufs Tem­po drückt”, mahn­te der Ärz­te­prä­si­dent. Die beschlos­se­ne Auf­he­bung der Prio­ri­sie­rung nann­te er dage­gen angemessen.

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