Behör­den: Bun­des­re­gie­rung zählt mehr bewaff­ne­te Rechtsextreme

Rechtsextreme - Menschen - Demonstration - Demo - rechts Foto: Sicht auf Rechtsextreme, Urheber: dts Nachrichtenagentur

Die deut­schen Sicher­heits­be­hör­den zäh­len mehr bewaff­ne­te Rechts­extre­mis­ten als im Vorjahr.

Das geht aus der Ant­wort der Bun­des­re­gie­rung auf eine schrift­li­che Fra­ge der Lin­ken-Bun­des­tags­ab­ge­ord­ne­ten Mar­ti­na Ren­ner her­vor, über wel­che „Zeit-Online” berich­tet. Dem­nach ver­fü­gen der­zeit 1.114 Rechts­extre­me über eine waf­fen­recht­li­che Erlaub­nis. Dazu kom­men 633 soge­nann­te Reichs­bür­ger und Selbst­ver­wal­ter, die legal Schuss­waf­fen besit­zen dürfen.

Ende 2019 wuss­te das Bun­des­amt für Ver­fas­sungs­schutz dage­gen nur von 892 „tat­säch­li­chen oder mut­maß­li­chen Rechts­extre­mis­ten” und 530 „Reichs­bür­gern” mit einer waf­fen­recht­li­chen Erlaub­nis. Das Bun­des­in­nen­mi­nis­te­ri­um geht davon aus, dass die Stei­ge­rung zum Teil dar­auf zurück­zu­füh­ren ist, dass die Behör­den inzwi­schen mehr Per­so­nen im Bereich Rechts­extre­mis­mus erfassen.

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