Ber­lin: Klaus Mül­ler warnt Rei­se­bran­che vor Preissteigerungen

Hotel - Beherbergungsbetrieb - Verpflegungsbetrieb - Gäste - Hotelzimmer - ZimmertüreFoto: Sicht auf ein Hotelzimmer mit offener Zimmertüre, Urheber: dts Nachrichtenagentur

Der Chef des Ver­brau­cher­zen­tra­le Bun­des­ver­ban­des hat die deut­sche Rei­se­bran­che ange­sichts einer gestie­ge­nen Nach­fra­ge vor dras­ti­schen Preis­er­hö­hun­gen in der Coro­na­kri­se gewarnt.

„Hotel­le­rie und Gas­tro­no­mie haben schwe­re Zei­ten durch­ge­macht”, sag­te Mül­ler der „Rhei­ni­schen Post”. Und wei­ter: „Bei allem Ver­ständ­nis dafür, dass sich lee­re Kas­sen wie­der fül­len müs­sen: Blind an der Preis­schrau­be zu dre­hen, ist nicht der rich­ti­ge Weg.”

Damit ver­prel­le die Bran­che ihre Gäs­te und ris­kie­re einen Ver­trau­ens­ver­lust bei allen Ver­brau­chern. „Das ist erst recht der Fall, wenn im Nach­gang zusätz­li­che Auf­schlä­ge für Coro­na-beding­te Hygie­ne­maß­nah­men erho­ben wer­den.” Preis­an­stie­ge und Leis­tungs­ein­schrän­kun­gen müss­ten vor einer Buchung abso­lut trans­pa­rent gemacht wer­den. „Denn klar ist: Urlau­be wer­den durch Coro­na nicht so ent­spannt ver­lau­fen wie gewohnt”, sag­te Müller.

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