BVMW: Mit­tel­stand for­dert Ein­grei­fen der Regie­rung in Bahn-Tarifstreit

Güterzug - Frachtzug - Lastzug - Züge - SchienenFoto: Güterzug auf Gleisanlage, Urheber: dts Nachrichtenagentur

Der Mit­tel­stand for­dert die Bun­des­re­gie­rung auf, in den Tarif­streit bei der Bahn einzugreifen.

„Die Deut­sche Bahn ist ein Staats­un­ter­neh­men, des­halb muss jetzt die Bun­des­re­gie­rung ein Macht­wort spre­chen”, sag­te der Geschäfts­füh­rer des Bun­des­ver­bands mit­tel­stän­di­sche Wirt­schaft, Mar­kus Jer­ger, den Zei­tun­gen der Fun­ke-Medi­en­grup­pe (Diens­tag­aus­ga­ben). „Es geht nicht an, dass sich ein Gewerk­schafts­boss auf Kos­ten der All­ge­mein­heit pro­fi­lie­ren will”. Der volks­wirt­schaft­li­che Scha­den durch den Streik sei enorm.

„Allein die Unter­bre­chung der Lie­fer­ket­ten im Güter­ver­kehr ver­ur­sacht Schä­den von 100 Mil­lio­nen Euro – je Streik­tag”, sag­te Jer­ger. „Wer­den dar­über hin­aus ent­gan­ge­ne Umsät­ze und Gewin­ne sowie Ver­trags­stra­fen bilan­ziert, kom­men schnell Kos­ten in Mil­li­ar­den­hö­he zusam­men”. Der Mit­tel­stands­chef wirft der GDL „erpres­se­ri­sches Ver­hal­ten” vor und erwei­se damit der Tarif­au­to­no­mie einen Bären­dienst: „Im Nor­mal­fall hät­te schon längst ein Schlich­ter in den Tarif­streit ein­grei­fen müssen”.

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