Coro­na-Warn-App: 25 Mil­lio­nen akti­ve Nut­zern wer­den erwartet

Corona-Warn-App - Kontaktverfolgung - Infizierung - Smartphone - Android Foto: Corona-Warn-App vom Robert Koch-Institut, Urheber: dts Nachrichtenagentur

Bei der Ent­wick­lung ist die Bun­des­re­gie­rung davon aus­ge­gan­gen, dass weni­ger als ein Drit­tel der Bevöl­ke­rung die App nut­zen wird.

Das berich­tet das „Han­dels­blatt” (Don­ners­tag­aus­ga­be) unter Beru­fung auf die Ver­trä­ge zwi­schen der Bun­des­re­gie­rung und der betei­lig­ten Unter­neh­men Tele­kom und SAP. Bei den Annah­men zum Daten­fluss wur­de dem­nach von 25 Mil­lio­nen Nut­zern aus­ge­gan­gen. Die App ist zudem dar­auf aus­ge­legt, dass sich maxi­mal 10.000 Nut­zer täg­lich als infi­ziert mel­den, berich­tet die Zeitung.

Das Bun­des­ge­sund­heits­mi­nis­te­ri­um teil­te auf Nach­fra­ge mit, dass bei der Dimen­sio­nie­rung der App die Infek­ti­ons­zah­len aus dem Früh­jahr zu Grun­de gelegt wor­den sei­en. „Sowohl die Nut­zer­zah­len als auch die Infi­zier­ten­zah­len und das dar­aus resul­tie­ren­de Daten­auf­kom­men wer­den im Betrieb durch die Ver­trags­part­ner fort­lau­fend erfasst und kon­trol­liert”, hieß es. „Soll­te dabei erkenn­bar wer­den, dass eine grö­ße­re Dimen­sio­nie­rung ange­zeigt ist, wären Kapa­zi­täts­auf­sto­ckun­gen mög­lich, um Aus­las­tungs­pro­ble­me von vorn­her­ein auszuschließen”.

Die App ist seit ihrem Start Mit­te Juni von mehr als 17 Mil­lio­nen Bür­gern her­un­ter­ge­la­den wor­den. Die App soll Nut­zer infor­mie­ren, ob sie in Kon­takt mit einer mit dem Coro­na­vi­rus infi­zier­ten Per­son gera­ten sind und dar­aus ein erhöh­tes Anste­ckungs­ri­si­ko anzu­neh­men ist, indem die Smart­phones bei Unter­schrei­tung eines bestimm­ten Abstands per Blue­tooth-Signal einen ver­schlüs­sel­ten Code aus­tau­schen. Ist eine Per­son infi­ziert, kön­nen so ihre Kon­takt­per­so­nen ermit­telt werden.