EMA: Zulas­sungs­pro­zess für Coro­na-Impf­stoff von Sanofi

Impfstoff - Coronavirus - Softbox - LKW - Lieferung - Staatskanzlei Nordrhein-Westfalen - Dezember 2020 - DüsseldorfFoto: Erster Impfstoff für NRW an der Staatskanzlei (Düsseldorf), Urheber: dts Nachrichtenagentur

Die Euro­päi­sche Arz­nei­mit­tel-Agen­tur star­tet den Zulas­sungs­pro­zess für den Coro­na-Impf­stoff von Sanofi.

Die Ent­schei­dung basie­re auf vor­läu­fi­gen Ergeb­nis­sen aus Labor­stu­di­en und frü­hen kli­ni­schen Stu­di­en bei Erwach­se­nen, die dar­auf hin­deu­te­ten, dass der Impf­stoff funk­tio­nie­ren könn­te, teil­te die EMA am Diens­tag mit. Wie schon bei den vor­he­ri­gen Prä­pa­ra­ten gegen Coro­na führt die EMA ein soge­nann­tes „Rol­ling Review”-Verfahren durch. Das bedeu­tet, wäh­rend Stu­di­en noch lau­fen, wer­tet die Behör­de Daten aus, die bereits ver­füg­bar sind, bis genü­gend Nach­wei­se für einen for­mel­len Zulas­sungs­an­trag vor­lie­gen. Der geht dann meist schnel­ler durch.

Sano­fis Coro­na-Impf­stoff hat den Namen Vid­prev­tyn, es han­delt es sich um ein Wirk­stoff auf Pro­te­in­ba­sis, der eine im Labor gezüch­te­te Ver­si­on des Spike-Pro­te­ins ent­hält. Wenn eine Per­son das Prä­pa­rat erhält, soll das Immun­sys­tem das Spike-Pro­te­in als fremd iden­ti­fi­zie­ren und Anti­kör­per bil­den. Bis­lang haben in der EU nur vier Her­stel­ler einen zuge­las­se­nen Impf­stoff gegen Coro­na: Bio­n­tech, Moder­na, Astra­ze­ne­ca und John­son & Johnson.

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