Frank­furt: Mann stößt Mut­ter und Kind vor einem Intercityexpress

Frankfurt am Main - Hauptbahnhof - Bahnsteig - Gleis 15/16 - Deutsche Bahn - Intercity - TGV - SNCFFoto: Sicht auf den Bahnsteig 15/16 am Frankfurter Hauptbahnhof (Frankfurt am Main)

Nach­dem ein Kind am Mon­tag­vor­mit­tag am Frank­fur­ter Haupt­bahn­hof vor einen ein­fah­ren­den ICE gesto­ßen und dabei getö­tet wur­de, ist das Motiv des Täters noch unklar.

„Ein Bezie­hungs­ver­hält­nis zwi­schen Täter und Opfer besteht nach aktu­el­len Erkennt­nis­sen nicht”, sag­te eine Spre­che­rin der Frank­fur­ter Poli­zei am Mon­tag­mit­tag vor Jour­na­lis­ten. Nach der­zei­ti­gem Stand der Ermitt­lun­gen hat­te dem­nach ein 40-jäh­ri­ger Mann den acht­jäh­ri­gen Jun­gen sowie des­sen Mut­ter gegen 10:00 Uhr ins Gleis­bett gestoßen.

Die Mut­ter konn­te sich recht­zei­tig ret­ten, wäh­rend das Kind von dem ein­fah­ren­den Zug über­rollt wur­de. Die Frau wur­de im Anschluss in ein Kran­ken­haus ein­ge­lie­fert. Bei dem Tat­ver­däch­ti­gen, der vor­läu­fig fest­ge­nom­men wur­de, han­delt es sich nach Anga­ben der Poli­zei­spre­che­rin um einen Mann afri­ka­ni­scher Her­kunft. Er war nach der Tat geflüch­tet, kurz dar­auf aber in der Nähe des Haupt­bahn­hofs gestellt worden.

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