Groß­bri­tan­ni­en: Deutsch­land treibt immer weni­ger Handel

Deutschland - Großbritannien - Flaggen - Fahnen - FahnenmastFoto: Fahnen von Deutschland und Großbritannien, dts Nachrichtenagentur

Ein Jahr nach dem Aus­tritt des Ver­ei­nig­ten König­reichs aus der Euro­päi­schen Uni­on sind die deut­schen Expor­te und Impor­te wei­ter rückläufig.

Wie das Sta­tis­ti­sche Bun­des­amt am Frei­tag auf Basis von vor­läu­fi­gen Berech­nun­gen mit­teil­te, wur­den im Jahr 2021 Waren im Wert von 65,4 Mil­li­ar­den Euro in das Ver­ei­nig­te König­reich expor­tiert, 2,5 Pro­zent weni­ger als 2020. Im von der Coro­na-Pan­de­mie gepräg­ten Jahr 2020 waren die Expor­te bereits um 15,3 Pro­zent gegen­über 2019 ein­ge­bro­chen. In der Rang­fol­ge der wich­tigs­ten Han­dels­part­ner Deutsch­land fiel das Ver­ei­nig­te König­reich bei den Expor­ten von Rang 5 im Jahr 2020 auf Rang 8 im Zeit­raum Janu­ar bis Novem­ber 2021, bei den Impor­ten von Rang 11 im Jahr 2020 auf Rang 13 im Zeit­raum Janu­ar bis Novem­ber 2021.

Wich­tigs­te Han­dels­gü­ter bei den deut­schen Expor­ten in das Ver­ei­nig­te König­reich waren von Janu­ar bis Novem­ber 2021 Kraft­fahr­zeu­ge und Kraft­fahr­zeug­tei­le mit einem Wert von 14,0 Mil­li­ar­den Euro (-2,1 Pro­zent zum Vor­jah­res­zeit­raum). Import­sei­tig waren von Janu­ar bis Novem­ber 2021 die für Deutsch­land wich­tigs­ten Han­dels­gü­ter aus dem Ver­ei­nig­ten König­reich Metal­le im Wert von 4,0 Mil­li­ar­den Euro. Auf­grund der star­ken Preis­an­stie­ge nah­men die Impor­te von Metal­len um 84,0 Pro­zent zu.

Rück­gän­ge waren bei den Impor­ten von Janu­ar bis Novem­ber 2021 vor allem bei den Daten­ver­ar­bei­tungs­ge­rä­ten (-29,6 Pro­zent) und den phar­ma­zeu­ti­schen Erzeug­nis­sen (-30,4 Pro­zent) zu ver­zeich­nen. Die Impor­te von Daten­ver­ar­bei­tungs­ge­rä­ten aus dem Ver­ei­nig­ten König­reich gin­gen von 2,8 Mil­li­ar­den Euro im Janu­ar bis Novem­ber 2020 auf 2,0 Mil­li­ar­den Euro im Zeit­raum Janu­ar bis Novem­ber 2021 zurück. Die Impor­te von phar­ma­zeu­ti­schen Erzeug­nis­sen san­ken von 2,6 Mil­li­ar­den Euro auf 1,8 Mil­li­ar­den Euro.

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