Imp­fun­gen: Astra­Ze­ne­ca mitt­ler­wei­le mehr ver­impft als Biontech

Impfzentrum - Coronavirus - Termin nur mit Terminbestätigung - Januar 2021Foto: Impfzentrum mit dem Hinweis "Zutritt nur mit Terminbestätigung", Urheber: dts Nachrichtenagentur

Erst­mals hat es an einem Tag mehr Erst­imp­fun­gen mit dem Wirk­stoff von Astra­ze­ne­ca gege­ben als mit dem von Bio­n­tech und Pfizer.

Das geht aus Daten des Robert-Koch-Insti­tuts vom Sams­tag her­vor. Dem­nach betrug der Anteil von Astra­ze­ne­ca bei den Erst­imp­fun­gen am Frei­tag etwa 49 Pro­zent, der von Biontech/Pfizer rund 47 Pro­zent. Am Vor­tag was es noch fast genau andersherum.

Bio­n­tech kommt natur­ge­mäß als ers­tes zuge­las­se­nes Prä­pa­rat von einem „Markt­an­teil” von 100 Pro­zent, Astra­ze­ne­ca beweg­te sich lan­ge bei einem Anteil zwi­schen 20 und 30 Pro­zent, bevor die Bedeu­tung ab Ende Febru­ar merk­lich anstieg. Der Impf­stoff von Moder­na spielt in der deut­schen Impf­kam­pa­gne wei­ter­hin kaum eine Rol­le. Des­sen Anteil pen­delt seit Wochen zwi­schen drei und sechs Pro­zent, am Vor­tag war er bei vier Prozent.

Kom­men­den Don­ners­tag will die EMA über die mög­li­che Zulas­sung eines vier­ten Impf­stoffs in der EU und damit auch in Deutsch­land ent­schei­den. Das Prä­pa­rat von „John­son & John­son” muss im Gegen­satz zu den drei bis­her zuge­las­se­nen Wirk­stof­fen nur ein­mal gespritzt wer­den, um den vol­len Impf­schutz zu errei­chen. Die Bun­des­re­gie­rung hat bis Ende Juni bereits 10,1 Mil­lio­nen Impf­do­sen von die­sem Her­stel­ler ein­ge­plant – allein damit könn­ten mehr als dop­pelt so vie­le Men­schen geimpft wer­den, wie bis­lang schon in Deutschland.

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