John­son & John­son: Coro­na-Impf­stoff kommt spä­ter nach Europa

Corona-Impfzentrum - Impfung - Coronavirus - Eishalle - Dezember 2020Foto: Corona-Impfzentrum in einer Eishalle im Dezember 2020, Urheber: dts Nachrichtenagentur

Der Impf­stoff von John­son & John­son gegen das Coro­na­vi­rus kommt spä­ter nach Euro­pa als bis­her geplant.

„We have made the decisi­on to proac­tively delay the roll­out of our vac­ci­ne in Euro­pe”, schrieb der US-Phar­ma­kon­zern am Diens­tag in einer Mit­tei­lung. Hin­ter­grund sei die Sor­ge vor mög­li­chen Blut­ge­rinn­seln nach einer Imp­fung. Die US-Arz­nei­mit­tel­be­hör­de über­prüft nach Unter­neh­mens­an­ga­ben der­zeit sechs ent­spre­chen­de Fäl­le – nach über 6,8 Mil­lio­nen ver­ab­reich­ten Impfdosen.

In der EU ist der Impf­stoff von John­son & John­son bereits seit über einem Monat zuge­las­sen, ver­impft wird er aber noch nicht. Es ist der bis­her ein­zi­ge Wirk­stoff, der nur ein­mal ver­ab­reicht wer­den muss, um die vol­le Wir­kung zu ent­fal­ten. Zudem kann er ähn­lich wie das Mit­tel von Astra­Ze­ne­ca lan­ge bei nor­ma­len Kühl­schrank­tem­pe­ra­tu­ren gela­gert wer­den. Die EU-Kom­mis­si­on hat bis­her 200 Mil­lio­nen Dosen von John­son & John­son bestellt, wovon eigent­lich 55 Mil­lio­nen noch im zwei­ten Quar­tal gelie­fert wer­den sollen.

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