Ostern: Länder planen neue Corona-Sonderregeln für Feiertage

Polizisten - Polizei - Personen - Menschen - Mundschutz - Atemschutzmaske - BerlinFoto: Polizisten mit Mundschutz (Berlin), Urheber: dts Nachrichtenagentur

Die Bundesländer wollen beim Corona-Gipfel am Montagnachmittag offenbar Sonderregeln für die Ostertage beschließen.

Das berichtet das Portal „Business Insider“ unter Berufung auf einen neuen Beschlussentwurf. Selbst wenn in Landkreisen mit einer Inzidenz über 100 wieder nur Treffen zu zweit möglich sind, soll es demnach an Ostern eine Ausnahme geben. Dann sollen Treffen des eigenen Hausstands mit vier Familienmitgliedern möglich sein, wobei Kinder bis 14 Jahre nicht dazugezählt werden.

Wörtlich heißt es im Entwurf: „Daher werden die Länder vom 02. April bis zum 05. April 2021 – als Ausnahme von den sonst geltenden Kontaktbeschränkungen – Treffen mit 4 über den eigenen Hausstand hinausgehenden Personen zuzüglich Kindern im Alter bis 14 Jahre aus dem engsten Familienkreis, also Ehegatten, Lebenspartnern und Partnern einer nichtehelichen Lebensgemeinschaft sowie Verwandten in gerader Linie, Geschwistern, Geschwisterkindern und deren jeweiligen Haushaltsangehörigen zulassen, auch wenn dies mehr als zwei Hausstände oder 5 Personen über 14 Jahren bedeutet. Selbsttests und die Wahrnehmung der kostenlosen Testangebote unmittelbar vor Familientreffen tragen erheblich zum Infektionsschutz bei solchen Treffen bei“.

Laut „Business Insider“ sind in dem neuen Entwurf weiterhin Ausgangssperren bis 05:00 Uhr morgens vorgesehen (Beginn noch unklar).

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