Repor­ter ohne Gren­zen: Aus­lie­fe­rungs­war­nung von Juli­an Assange

Mikrofone - Journalisten - dts - ARD - mdr - ZDF - ProsiebenFoto: Mikrofone von Journalisten, Urheber: dts Nachrichtenagentur

Die Jour­na­lis­ten-Orga­ni­sa­ti­on hat Groß­bri­tan­ni­en vor einer Aus­lie­fe­rung des Wiki­leaks-Mit­grün­ders Juli­an Assan­ge an die USA gewarnt.

„Die US-Ankla­ge gegen Juli­an Assan­ge ist ein­deu­tig poli­tisch moti­viert”, sag­te RSF-Geschäfts­füh­rer Chris­ti­an Mihr am Frei­tag. Die USA woll­ten „ein Exem­pel sta­tu­ie­ren” und eine abschre­cken­de Wir­kung auf Medi­en­schaf­fen­de über­all auf der Welt erzie­len. Wenn die USA mit ihrem Aus­lie­fe­rungs­an­trag erfolg­reich sei­en und Assan­ge vor Gericht stell­ten, dro­he das­sel­be Schick­sal künf­tig jedem Jour­na­lis­ten welt­weit, der gehei­me Infor­ma­tio­nen von öffent­li­chem Inter­es­se veröffentliche.

„Hier ste­hen die Zukunft von Jour­na­lis­mus und Pres­se­frei­heit welt­weit auf dem Spiel”, so Mihr. Die Ent­schei­dung über die Aus­lie­fe­rung des Wiki­leaks-Grün­ders soll am Mon­tag­vor­mit­tag in Lon­don ver­kün­det werden.

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