Ber­lin: Ange­la Mer­kel will Ver­trag gegen künf­ti­ge Pandemien

Angela Merkel - Politikerin - CSU - Mikrophone - Rede - CSU-Parteitag - 15.12.2017Foto: Merkel auf CSU-Parteitag am 15.12.2017, Urheber: dts Nachrichtenagentur

Ange­la Mer­kel hat sich für die Idee vom EU-Rats­prä­si­dent aus­ge­spro­chen, einen inter­na­tio­na­len Ver­trag gegen wei­te­re Pan­de­mien auszuhandeln.

Dies wer­de auf der kom­men­den Welt­ge­sund­heits­ver­samm­lung dis­ku­tiert wer­den, sag­te sie am Frei­tag nach dem G20-Gesundheitsgipfel.

Sie begrüß­te zudem die Bereit­stel­lung von 1,3 Mil­li­ar­den Impf­do­sen an ärme­re Län­der durch die Phar­ma­in­dus­trie noch in die­sem Jahr zum Selbst­kos­ten­preis und kün­dig­te an, dass sich die EU für einen mas­si­ven Aus­bau der Impf­stoff­pro­duk­ti­on in Afri­ka ein­set­zen wol­le. Das Ziel sei, „dass Afri­ka bis 2040 60 Pro­zent der dort ins­ge­samt gebrauch­ten Impf­stof­fe selbst her­stel­len kann”, so Mer­kel. Aktu­ell lie­ge die­ser Anteil nur bei einem Prozent.

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