Bun­des­re­gie­rung: 6,4 Mil­lio­nen Impf­do­sen bis Ende Februar

Impfstoff - Coronavirus - Softbox - LKW - Lieferung - Staatskanzlei Nordrhein-Westfalen - Dezember 2020 - DüsseldorfFoto: Erster Impfstoff für NRW an der Staatskanzlei (Düsseldorf), Urheber: dts Nachrichtenagentur

Bis Ende Febru­ar erwar­tet die Bun­des­re­gie­rung rund 6,4 Mil­lio­nen Impf­do­sen von Bio­n­tech und Moderna.

Das geht aus Lis­ten an den Bun­des­tag her­vor, über die das Por­tal „Busi­ness Insi­der” berich­tet. Von Moder­na sol­len dem­nach rund eine Mil­li­on Impf­do­sen an die Län­der gelie­fert wer­den. Dazu kom­men von Bio­n­tech zusätz­lich zu den bis­he­ri­gen rund zwei Mil­lio­nen Dosen bis Mit­te Febru­ar wei­te­re 3,3 Millionen.

Gemes­sen an der Grö­ße der Risi­ko­grup­pen, die vor allen ande­ren geimpft wer­den kön­nen, bleibt der Impf­stoff damit wei­ter knapp. Ins­ge­samt sol­len im ers­ten Quar­tal rund zwölf Mil­lio­nen Impf­do­sen bei­der Her­stel­ler in Deutsch­land zur Ver­fü­gung ste­hen, kün­dig­te Gesund­heits­mi­nis­ter Jens Spahn in einem Schrei­ben an Abge­ord­ne­te an. „Damit kann es gelin­gen, im ers­ten Quar­tal allen Impf­wil­li­gen in der ers­ten Prio­ri­tä­ten­grup­pe ein Impf­an­ge­bot zu machen”, so Spahn.

Damit rech­net Spahn jedoch mit weni­ger Per­so­nen als die Stän­di­ge Impf­kom­mis­si­on zuletzt. Sie hat­te allein für die obers­te Prio­ri­tä­ten­grup­pe rund 8,6 Mil­lio­nen Berech­tig­te errech­net, was auf­grund der not­wen­di­gen Zwei­fachimp­fung mehr als 17 Mil­lio­nen Impf­do­sen erfor­dern würde.

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