Frank­reich: Prä­si­dent kün­digt nächt­li­che Aus­gangs­sper­ren an

Französische Flagge - Nationalflagge - Trikolore - FrankreichFoto: Französische Flagge an einem Gebäude, Urheber: dts Nachrichtenagentur

Frank­reichs Prä­si­dent Emma­nu­el Macron hat nächt­li­che Aus­gangs­sper­ren für Paris und acht wei­te­re Groß­städ­te verhängt.

„Wir sind in einer besorg­nis­er­re­gen­den Situa­ti­on”, sag­te der Prä­si­dent am Mitt­woch­abend im fran­zö­si­schen Fern­se­hen. Mit den Aus­gangs­sper­ren von 21:00 Uhr bis 06:00 Uhr wol­le man der rasant stei­gen­den Infek­ti­ons­zah­len Herr wer­den, die längst nicht nur älte­re Men­schen über 65 Jah­ren beträfen.

„Wir fei­ern nicht mehr, wir gehen kei­ne Freun­de mehr besu­chen”, so der fran­zö­si­sche Staats­chef. Die Poli­zei wer­de die Aus­gangs­sper­ren über­wa­chen und Buß­gel­der von 135 Euro bei Ver­stö­ßen ver­hän­gen. Sie sol­len vor­erst vier Wochen lang in Paris, Lyon, Aix-en-Pro­vence, Lil­le, Rou­en, Saint-Eti­en­ne, Tou­lou­se, Gre­no­ble und Mar­seil­le gel­ten. In ganz Frank­reich wird von Sams­tag an der Gesund­heits­not­stand verhängt.

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