Gen­der­spra­che: Olaf Scholz gegen ver­pflich­ten­de Einführung

Olaf Scholz - Vizekanzler - Finanzminister - SPD-PolitikerFoto: Vizekanzler und SPD-Politiker Olaf Scholz, Urheber: dts Nachrichtenagentur

SPD-Kanz­ler­kan­di­dat Olaf Scholz hat sich gegen eine Ver­pflich­tung zu gen­der­ge­rech­ter Spra­che im staat­li­chen Ein­fluss­be­reich ausgesprochen.

„Ich glau­be nicht, dass wir sol­che Pflich­ten auf­er­le­gen soll­ten und umge­kehrt auch kei­ne Ver­bo­te aus­spre­chen”, sag­te er bei einer Ver­an­stal­tung der „Zeit”. Der per­sön­li­che Sprach­ge­brauch sei eine indi­vi­du­el­le Entscheidung.

Er sei sich sicher, dass sich bereits durch eine brei­te Dis­kus­si­on über die­se The­ma­tik etwas im Blick der Bür­ger auf die Gesell­schaft ver­än­de­re, so Scholz. Den Vor­stoß des CDU-Poli­ti­kers Fried­rich Merz, gen­der­ge­rech­te Spra­che in staat­li­chen Insti­tu­tio­nen zu ver­bie­ten, fin­de er „pein­lich”.

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