Mas­ken­pflicht: Jens Spahn will FFP2 für Kin­der abschaffen

Frau - Maske - Straßenbahn - U-Bahn - ÖffentlichkeitFrau: Frau mit Maske in einer Straßenbahn, Urheber: dts Nachrichtenagentur

Kin­der und Jugend­li­che im Alter zwi­schen sechs und 16 Jah­ren sol­len künf­tig kei­ne spe­zi­el­le FFP2-Mas­ke mehr tra­gen müssen.

Das geht aus einer For­mu­lie­rungs­hil­fe für einen Antrag zum Infek­ti­ons­schutz-Ände­rungs­ge­setz von Bun­des­ge­sund­heits­mi­nis­ter Jens Spahn her­vor, über den die „Bild” (Mitt­wochs­aus­ga­be) berich­tet. Dem­nach genügt eine medi­zi­ni­sche Mas­ke. Die Rege­lung betrifft bei­spiels­wei­se die Benut­zung des öffent­li­chen Per­so­nen­nah- oder ‑fern­ver­kehrs, die Wahr­neh­mung medi­zi­ni­scher the­ra­peu­ti­scher, pfle­ge­ri­scher und seel­sor­ge­ri­scher Ter­mi­ne oder den Besuch beim Friseur.

Der Bund hat­te mit der „Bun­des­not­brem­se” neben den Län­dern ein­heit­lich gel­ten­de Rege­lun­gen zur Mas­ken­pflicht ein­ge­führt. Aus­ge­nom­men von die­ser Mas­ken­pflicht sind bis­lang Kin­der unter sechs Jah­ren, Per­so­nen, die aus medi­zi­ni­schen Grün­den kei­ne Mas­ke tra­gen kön­nen, und gehör­lo­se und schwer­hö­ri­ge Personen.

Zum Ände­rungs­an­trag erklärt Spahn in dem Antrag: „Mas­ken müs­sen sit­zen, damit sie schüt­zen. Da es für Kin­der und Jugend­li­che kaum pas­sen­de FFP2-Mas­ken gibt, strei­chen wir für sie im Bun­des­ge­setz die ent­spre­chen­de Pflicht. Die nun ver­pflich­ten­den OP-Mas­ken gibt es in pas­sen­der Grö­ße. Und auch sie ver­hin­dern Infektionen”.

Das Infek­ti­ons­schutz-Ände­rungs­ge­setz wird am Don­ners­tag in 2./3. Lesung vom Bun­des­tag bera­ten und soll Ende Mai den Bun­des­rat pas­sie­ren. Das Gesetz gilt ab Verkündung.

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