Öster­reich: Land weist deut­schen Asyl-Vor­stoß zurück

Flüchtlinge - Migranten - Migration - Personen - Kinder - Bäume - Büsche - Gebäude - WegFoto: Flüchtlinge mit Kindern, Urheber: dts Nachrichtenagentur

Der öster­rei­chi­sche Innen­mi­nis­ter Ger­hard Kar­ner hat sich gegen den jüngs­ten Asyl-Vor­stoß der deut­schen Bun­des­re­gie­rung ausgesprochen.

Die von Bun­des­in­nen­mi­nis­te­rin Nan­cy Fae­ser ange­streb­te Koali­ti­on der auf­nah­me­be­rei­ten Mit­glieds­staa­ten sei „ein völ­lig fal­sches Signal”, sag­te er der „Bild”. Das wecke „fal­sche Erwar­tun­gen in den Her­kunfts­län­dern, in denen Migran­ten ihr gesam­tes Ver­mö­gen der orga­ni­sier­ten Schlep­per­kri­mi­na­li­tät in den Rachen wer­fen”. Kar­ner plä­diert statt­des­sen dafür, „Alli­an­zen der Ver­nunft” zu bilden.

Die Mit­glieds­staa­ten soll­ten sich in der Migra­ti­ons­fra­ge auf jene The­men kon­zen­trie­ren, bei denen Einig­keit herr­sche. Das sei­en ein „robus­ter Außen­grenz­schutz, schnel­le Ver­fah­ren und kon­se­quen­te Rück­füh­run­gen”. Die EU-Kom­mis­si­on sieht der Innen­mi­nis­ter gefor­dert, „ihre Mit­glieds­staa­ten auch beim Bau robus­ter Grenz­an­la­gen zu unterstützen”.

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